kurz und bündig
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Vorchristliches Irland ca. 7000 v. Chr. - 400 n. Chr.
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Die
ersten Einwanderer, vermutlich aus Schottland kommend, erreichen ca.
7000 v. Chr. Irland und machen das Land urbar.
Ca. 500 v. Chr. erreichen keltische Gälen aus Mitteleuropa die
Insel. |
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Der
hl. Patrick, erster Bischof von Irland, bekehrt die Kelten zum Christentum.
Um ca. 800 n. Chr. beginnen die ersten Wikingerüberfälle. An der Ostküste gründen sie erste Siedlungen. Sie legen die Grundsteine für die Städte Dublin, Wexford und Waterford. Bei der Schlacht von Clontarf 1014 besiegt der Hochkönig Brian Boru (der dabei ums Leben kommt) die Wikinger. Die Besiegten flüchten oder integrieren sich. |
Frühchristliche Zeit ca. 400 - 1169 n. Chr.
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Normannische Zeit 1169 - 1534 n. Chr.
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Die
ersten normannischen Truppen des englichen Königs Heinrich II.
erreichen Irland und erobern einzelne Städte und Siedlungen.
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Am
01.01.1801 wird das vereinigte Königreich von England und Irland
gegründet In
den Jahren von 1845 bis 1847 bricht eine entsetzliche Hungersnot (The
Great Famine) aus, die durch die Kartoffelfäule verursacht wird.
Dies hat zur Folge, daß über eine Million Menschen der Acht-Millionen
Bevölkerung an Hunger oder Krankheiten sterben und ca. 1,5 Millionen
nach Amerika auswandern. 1885
bemüht sich Charles Stuart Parnell um die Auflösung der Union,
also um die nationale Selbständigkeit Irlands im Rahmen des britischen
Reiches (Home-Rule-Bewegung). |
Irischer Nationalismus, Hungersnot und Emigration 1800 - 1885 |
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Der Unabhängigskeitskrieg 1886 - 1921 |
1900 wird
Eamon de Valera zum Vorsitzenden der Sinn Féin ("Wir selbst") gewählt,
eine Gruppe, die sich für politische und wirtschaftliche Eigenverantwortlichkeit
der Iren einsetzt. Am 06.
Dezember 1921 unterzeichnen die Führer der Unabhängkeitsbewegung
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Arthur Griffith wird erster Ministerpräsident des Freistaates Irland, ein Jahr später wird Thomas Cosgrave sein Nachfolger. 1922 bricht ein Bürgerkrieg in Südirland zwischen Vertragsbefürwortern und -gegnern aus, der mit dem Sieg der Regierung endet. Ca. 4000 Menschen verlieren ihr Leben. 1937 tritt eine neue Verfassung nach Volksabstimmung in Kraft, in der Irland zu einem unabhängigen, souveränen Staat 'Eire' erklärt wird, dem ein(e) Staatspräsident(in) vorsteht. Nachdem sich Irland im zweiten Weltkrieg neutral verhält, erklärt es sich 1949 zur Republik. Es folgen die Mitgliedschaft bei den Vereinten Nationen (1955) und in der Europäischen Gemeinschaft (1973), welche dem Land dringend benötigte Subventionen garantiert. 1991 wird Mary Robinson als erste Frau irische Präsidentin. Ihre Nachfolgerin wird 1997 Mary McAleese. Der gesellschaftliche Wandel läßt sich an der Liberalisierung der Scheidungs- und Abtreibungsgesetze erkennen, denn 1999 wird das Verbot der Ehescheidung aufgehoben und die Abtreibung wenigstens im Ausland gestattet. Im Rahmen der Währungsunion wird 2002 der Euro gesetzliches Zahlungsmittel. |
Freistaat und Republik Irland 1922 - heute
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Nordirland 1922 - heute |
Mit der Entstehung der irischen Republik war die Teilung der Insel endgültig besiegelt. Spannungen zwischen den Protestanten und der katholischen Minderheit Nordirlands führen immer wieder zu bürgerkriegsähnlichen Unruhen. Es entstehen regelrechte katholische Ghettos und die Arbeitslosenquote der Katholiken steigt um ein vielfaches. Den blutigen Höhepunkt der Feindseligkeiten bildet am 30.01.1972 der "Bloody Sunday", an dem in Derry 13 unbewaffnete Demonstranten von britischen Soldaten erschossen werden. Weitere Proteste, begleitet von zahlreichen Bombenanschlägen der IRA, führen zur Auflösung des nordirischen Parlaments. Nordirland wird nun direkt von der britischen Regierung regiert, vertreten durch einen Nordirlandminister. Etliche Verhandlungen, um eine Beendigung des Bürgerkrieges zu erreichen, scheitern. Der Bombenterror geht weiter. 1980 treten IRA-Häftlinge im Belfaster Gefängnis in den Hungerstreik, um als politische Gefangene anerkannt zu werden. Nach 66 Tagen sterben der IRA-Aktivist Bobby Sands sowie weitere Gefangene. Die IRA konnte ihre Forderungen trotzdem nicht durchsetzen. Gerry Adams von der Sinn Féin erklärt 1994 einen einseitigen Waffenstillstand, der zu ersten Gesprächen beider Parteien führt. 1998 wird das Friedensabkommen (Good Friday Agreement) unterzeichnet und es kommt zur Bildung eines neuen nord-irischen Parlaments. Seitdem waren vier Regierungen an der Macht bevor 2002 Nord-Irland wieder direkt von Großbritanien regiert wurde. |