Glenveagh Castle

Das Glenveagh-Anwesen wurde in den Jahren 1857-59 durch den "Ankauf" mehrerer kleiner Höfe von John George Adair errichtet. Adair ging dabei überaus unverschämt und brutal vor und vertrieb 244 Mieter im April 1861. Die meisten Räumungen fanden am Rand des Anwesens, am Lough Gartan, statt. Adair baute am Castle bis 1870 und starb 1885. Seine Witwe überlebte ihn um 36 Jahre bis 1921.

Danach verfiel das Gut, bis es 1929 vom Harvard-Professor Arthur Kingsley Porter gekauft wurde. Sein Aufenthalt war recht kurz, da er 1933 bei einem Spaziergang auf der Insel Inishbofin spurlos verschwand. Der letzte Privatbesitzer war der Kunstsammler Henry McIlhenny aus Philadelphia, USA, der das Anwesen 1937 kaufte.

1975 wurden die Glenveagh-Ländereien vom Staat gekauft und 1981 schenkte McIlhenny dann das Castle und die Gärten der irischen Nation.
Zu besichtigen ist das Haus allerdings nur mit F
ührung.

Mit dem Anlegen der Gärten begann Cornelia Adair schon vor über 100 Jahren, was dann von H. McIlhenny fortgesetzt wurde.
Die G
ärten stehen mit ihrer Vielzahl an exotischen Pflanzen im starken Kontrast zum sumpfigen Umland.