County Donegal

Felshohe Klippen und traumhaft, einsame Sandstrände prägen das Bild der Küste Donegals.
Landeinwärts führen Straßen vorbei an bergigen Landschaften, Wäldern, zahlreichen Seen, baumlosem Weideland und einsamen Paßhöhen.
Nahezu überall trifft man auf Zeugen der Vergangenheit, wie Hochkreuze, bronzezeitliche Steinkreise, Burgen und Schlösser.
Die Reise führt ebenso an alten Höfen und Cottages vorbei.
Kurzum, Donegal ist auf jeden Fall eine Reise wert.


Mount Errigal

Horn Head

Im Norden leben noch viele gälisch sprechende Iren, besonders im Westen und an der Küste ist dies noch weit verbreitet.

Im Mittelalter herrschten in Donegal die O`Donnells und die O'Neills. Sie flohen als letzte Herrscherfamilien 1607 vor den Engländern von Rathmullan nach Frankreich und dann weiter nach Rom, bekannt geworden als "The Flight of the Earls".

Dies bewirkte, daß riesige Ländereien konfiziert und mit englischen und schottischen Farmern besiedelt wurden. Aufgrund seines kargen Bodens ließen die Engländer jedoch den größten Teil Donegals den Iren. So kam die Grafschaft zur Republik und wurde bei der Teilung Irlands 1921 vom neu gegründeteten Nord-Irland ausgeschlossen.
Zur Republik Irland gehören nur drei Grafschaften der
historischen Provinz Ulster: Cavan, Monaghan und eben Donegal.

Hier noch ein Tipp zum Verkehr:
Man steht auf der Kreuzung und sucht den richtigen Weg, da wird man auch schon angesprochen: "You 're lost?" Nehmt die Hilfe ruhig an, denn wenn man hier unterwegs ist, kann es schon mal passieren, dass man eine ganze Weile keinen weiteren Menschen trifft.
Desweiteren ist die Beschriftung der Schilder im Gaeltacht-Gebiet
eben nur in gälisch und daher nicht immer leicht zu entziffern.

Kinder und Jugendliche haben ebenfalls durch ihre Freizeitgestalltung dazu beigetragen (Schilder drehen), dass Touristen viel von Donegal sehen.

Da auch die EU finanzielle Mittel für die Infrastruktur zur Verfügung stellt, werden die Strassen allmählich besser. Stellenweise gibt es in der Nähe größerer Ortschaften richtig ausgebaute Schnellstrassen, doch je nördlicher man kommt, desto schlechter und schmaler wird der Asphalt. Ansonsten macht das Autofahren richtig Spass, wenn man sich an den Linksverkehr gewöhnt hat und jedem Schaf und Schlagloch ausweicht.

Außer Bus Éireann und einigen privaten Busunternehmen gibt es keinen öffentlichen Nahverkehr. Die Eisenbahnlinien enden im Nordwesten in Sligo und im Nordosten in Derry.


 











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